Das Meer, das denkt...
Ein spannendes, verwirrendes und komisches Abenteuer.
DVD, Spielfilm, Gesamtlänge 180 Min. inkl. Bonusmaterial, holländisch mit deutschen u. engl. Untertiteln ISBN 978-3-940551-02-3
Das Meer, das denkt untersucht mit verblüffenden Beispielen die große Frage, die uns alle beschäftigt: Wie werden wir glücklich?
Im Mittelpunkt steht Bart, der das Drehbuch für diesen Film schreibt. Bart selbst spielt den Autor. Er schreibt auf, was er tut, und er tut, was er aufschreibt. Seine erstaunliche Bildersprache voller spiritueller Intensität hat einen hypnotischen Effekt auf den Zuschauer.
In diesem lustvollen Spiel optischer Illusionen und fortwährend wechselnder Perspektiven, in das die tiefe Weisheit der Advaita-Philosophie eingeflochten ist, findet der überraschte Zuschauer allmählich heraus, dass er sich hier selbst betrachtet: Wie nehme ich etwas wahr? Was halte ich für wahr? Was glaube ich zu sehen? Was glaube ich zu sein? Der Zuschauer kommt darauf, dass er dem Meer, das denkt, ein Baum zu sein, auffallend ähnlich ist.
....Es war einmal ein Meer. Es lebte glücklich in seinem nassen, welligen Naturzustand. Eines Morgens dachte das Meer aus heiterem Himmel, es sei ein Baum. Diesen Gedanken wurde es nicht mehr los. Das Meer war nicht mehr glücklich.
Es sind Ferien. Wie jedes Jahr gehe ich im Meer baden. Als ich hineinspringe, fragt mich das Meer: „Lieber Freund, du kennst mich schon lange. Ich bin ein schöner großer Baum, aber irgend etwas stimmt nicht. Wie kann ich wieder so glücklich werden wie damals, als du zum ersten Mal in mir gebadet hast?“ Was sollte das Meer tun, um wieder zu Wasser zu werden? „Nichts natürlich,” antwortete ich. „Löse dich von der Illusion, ein Baum zu sein.”
Der Film lebt von den überraschenden Perspektivwechseln. Unsere Wahrnehmung ist etwas völlig anderes als die Wirklichkeit. Was ist real, was lassen wir uns vorgaukeln?
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